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alexandre ulrich, date: 2011-09-27 22:28:08
DTC on Boardmag.com


Als ich dieses Jahr beim IGSA World Cup in Insul war, kam ich nicht drum herum mitzukriegen wie DTC in Mike-Tyson-Manier einschlug. Innerhalb kürzester Zeit gingen die Rollen weg wie warme Semmeln. Kein Wunder, denn DTC Gründer Alexandre Ulrich macht keine halben Sachen. Gemeinsam mit den Topfahrern Boris Schinke, Nicolas Robert und Bruno Fuchs testeten, optimierten und feilten sie, bis ihr Baby wirklich bereit war die Longboardwelt zu erblicken. In Insul war es soweit und die Victory Grip feierte ein fulminantes Debut. Boris Schinke landet auf Platz drei und Nachwuchstalent Lennard Gires ganz oben auf dem Treppchen



Die Perfektion ist nur erreichbar, wenn man akribisch arbeitet und so machte Ulrich die DTC-Rolle zu dem was sie heute ist: eine High-End-Rolle. „Okay“, wird der Eine oder Andere sagen, „ist halt ne neue Rolle, so what!“. Doch Rollen sind eine Wissenschaft für sich. Nur wenige Abweichungen in Form, Größe oder Urethanmischung haben erhebliche Auswirkungen auf das Endprodukt. Ulrich hat sich das Wissen um die Herstellung und um das Mischverhältnis von Urethan selbst beigebracht. Er selbst ist kein gelernter Chemiker, er hatte einfach Bock in die Materie einzusteigen. Das know-how hat er sich über try-and-error angeeignet. Die Maschinen, Werkzeuge und Chemikalien besorgt und sich zuhause sein persönliches Labor eingerichtet. Nachmachen empfiehlt Ulrich jedoch nicht. „When you don´t know what you are doing it can be pretty dangerous. Especially the gases are very toxic“.

Was macht die Rollen von DTC denn nun so hochwertig? Eine qualitative hochwertige Urethanmischung machen sie extrem langlebig. „It´s normal for a DTC-wheel to ride over 1000 Km“, schreibt Ulrich auf seiner Internetseite. Das bestätigt auch Andreas Gniadek vom Boneless Shop München: „Bis die Victory Grip überhaupt rau wird, da sind andere Rollen schon längst hin“. Durch das Zusammenspiel von Aluminium Kern und Gummi wird die Rolle auch bei häufigem sliden nicht konisch. Aufgrund des Drucks, der durch den Allukern wirkt, hat die komplette Rolle ständigen Bodenkontakt. So hebt sie nicht ab, wenn man das Brett querstellt. Wenn beispielsweise konventionelle Rollen geslided werden, bleiben schwarze streifen übrig, die sich bis zu circa der Hälfte durchziehen. Bei DTC Rollen ist das nicht der Fall. Die nutzen sich gleichmäßig ab. Dabei spielt auch die Form der Rolle eine besondere Rolle. Hier hat sich Ulrich am Motorsport orientiert. Die Reifen von Rally Autos dienten ihm als Inspirationsquelle. Eine weitere Besonderheit ist die hohe Sicherheit, die seine Rollen mitbringen. Hohe Geschwindigkeiten werden nicht mehr so intensiv wahrgenommen. „Some people called me and said that the wheel are somekind of dangerous, cause they don´t feel how fast they are really going“, erzählt Ulrich als kleine Anekdote.


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